Homöopathie für Säuglinge,
Kinder und Jugendliche
Während meiner langjährigen homöopathischen Tätigkeit konnte ich die Erfahrung machen, dass Kinder, die von Geburt an mit Klassischer Homöopathie behandelt werden, oft gesundheitlich stabiler sind und sich bei akuten Infekten schneller erholen. Sie leiden auch seltener an chronischen Krankheiten. Nahezu alle Erkrankungen im Kindesalter können Heilungsimpulse durch die Homöopathie erfahren wie Entwicklungsverzögerungen, Impfreaktionen, Bettnässen, Neurodermitis, Verhaltensauffälligkeiten wie ADHS u.v.m.
Typische Krankheiten bei Säuglingen und Kindern
Bei typischen Kinderkrankheiten wie Masern, Röteln, Mumps, Windpocken, Scharlach, Keuchhusten sowie bei grippalen Infekten und Magen-Darm-Infekten kann ein individuell ausgewähltes homöopathisches Mittel den Krankheitsverlauf sanft begleiten.
Neurodermitis ist eine chronisch-entzündliche Hauterkrankung, die häufig bereits im Säuglingsalter beginnt. Starker Juckreiz, Schlafstörungen sowie die sichtbaren Hautveränderungen können für Kinder und ihre Familien sehr belastend sein.
Borkenflechte (Impetigo contagiosa) ist eine hochansteckende bakterielle Hautinfektion. Typisch sind juckende Hautstellen mit kleinen Eiterbläschen, meist im Bereich von Nase und Mund, die nach dem Aufplatzen bräunlich-gelbe Krusten bilden.
Diese oft langwierigen Hauterkrankungen können im Rahmen einer ganzheitlichen Behandlung begleitend unterstützt werden. Die klassische Homöopathie berücksichtigt dabei den individuellen Krankheitsverlauf und kann ergänzend eingesetzt werden.
Ein gewisser Prozentsatz der geimpften Kinder reagiert individuell und je nach Empfindsamkeit mit unterschiedlichen Symptomen. Diese können sich in einer schmerzhaften und geröteten Einstichstelle, erhöhter Temperatur, Schlafstörungen, Unruhe, Kopfschmerzen oder Übelkeit äußern, in seltenen Fällen auch in schwerwiegenderen Reaktionen.
Die begleitende Unterstützung durch einen erfahrenen Homöopathen kann helfen, das Kind während dieser Phase individuell zu beobachten und zu begleiten, um seine Selbstheilungskräfte sanft zu fördern.
Viele Kleinkinder und Babys sind je nach ihrer individuellen Konstitution anfällig für wiederkehrende Otitiden. Diese zeigen sich häufig durch Fieber, Unruhe, Ohrenschmerzen, Ohrenausfluss oder eine vorübergehende Hörminderung. Die gezielte Gabe eines individuell passenden homöopathischen Mittels kann dabei oft zu schneller Linderung der Beschwerden und zu einer vollständigen Ausheilung beitragen.
Bettnässen ist ein sensibles Thema, das oft mit Scham und Angst verbunden ist. Es ist jedoch wichtig zu wissen, dass es relativ häufig vorkommt und behandelbar ist. Häufige Ursachen können Harnwegsinfekte, anatomische oder neurologische Besonderheiten, Entwicklungsverzögerungen oder psychische Faktoren sein – zum Beispiel Veränderungen im Alltag wie Umzüge oder familiäre bzw. schulische Konflikte –, die für Kinder oft emotional belastend sind.
Die begleitende Unterstützung durch einen erfahrenen Homöopathen kann helfen, das Kind individuell zu behandeln und seine Selbstregulation sanft zu fördern. Dabei wird ein passendes homöopathisches Mittel ausgewählt, welches das Kind in seiner Konstitution unterstützt und den Weg zu einer natürlichen Verbesserung erleichtern kann.
Verhaltensauffällige Kinder, beispielsweise mit ADHS, zeigen oft Verhaltensweisen, die deutlich von Gleichaltrigen abweichen, wie Aggressivität, Hyperaktivität oder sozialer Rückzug. Weitere Auffälligkeiten können Ess- und Schlafstörungen, Schulangst und ähnliche Herausforderungen sein.
In der klassischen Homöopathie wird bei dieser Symptomatik zunächst ein sorgfältiges und ausführliches Erstgespräch geführt, bei dem alle relevanten körperlichen, emotionalen und sozialen Einflussfaktoren berücksichtigt werden. Darauf aufbauend wird ein individuell passendes homöopathisches Arzneimittel ausgewählt, welches das Kind in seiner Gesamtkonstitution stärkt.
Manche Kinder entwickeln sich langsamer in bestimmten Bereichen wie Motorik, Sprache, Sozialverhalten oder kognitiven Fähigkeiten. Solche Verzögerungen können Eltern verunsichern, sind aber gut behandelbar.
Die klassische Homöopathie bietet eine individuelle Begleitung: In einer sorgfältigen Anamnese werden alle relevanten Faktoren – auch Schwangerschaft und Geburt – berücksichtigt, um das Kind ganzheitlich zu unterstützen und seine Selbstheilungskräfte sanft zu fördern.
Jugendliche
Jugendliche benötigen oft begleitende Unterstützung, um die körperlichen und seelischen Veränderungen der Pubertät gut zu bewältigen. Oft befinden sich die jungen Erwachsenen zwischen Umbruch, Identitätssuche und Abgrenzung.
Häufige Beschwerden können sein: Akne, Ängste, Periodenschmerzen, Essstörungen wie Magersucht oder Bulimie, aber auch Infekte wie das Pfeiffersche Drüsenfieber.
Die klassische Homöopathie betrachtet Jugendliche ganzheitlich: In einer sorgfältigen Anamnese werden körperliche, emotionale und soziale Faktoren berücksichtigt, um individuell passende Mittel auszuwählen, die die Selbstheilungskräfte des Jugendlichen effektiv unterstützen.